Kirchliche Unterrichtserlaubnis & Missio canonica | Bistum Limburg
 

Kirchliche Unterrichtserlaubnis

Die vorläufige Lehrerlaubnis für die Zeit der Vorbereitung auf die religionspädagogische Praxis im ordentlichen Unterichtsfach "katholische Religionslehre".

Vorbereitungsdienst
für das Lehramt

Sie haben den Abschluss Ihres Lehramtsstudiums an einer Hochschule in der Diözese Limburg erworben und beabsichtigen das Fach "katholische Religion" im Vorbereitungsdienst belegen?

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Nachqualifizierung
im Fach Katholische Religionslehre

Als Lehrkraft beabsichtigen sie sich weiterzubilden und sich für das Fach "katholische Religion" nachzuqualifizieren und sind an einer Schule in der Diözese Limburg eingesetzt?

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Theologie im Fernkurs:
Religionspädagogischer Kurs

Als Studierende/r des Fernstudiengangs Theologie der Domschule Würzburg beabsichtigen Sie sich für den "Religionspädagogischen Kurs" anzumelden und sind wohnhaft in der Diözese Limburg.

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Missio canonica

Die endgültige Beauftragung und Sendung zur religionspädagogischen Arbeit im ordentlichen Unterichtsfach "katholische Religionslehre".

Beantragung der
endgültigen Lehrerlaubnis

Sie haben den Vorbereitungsdienst mit dem zweiten Staatsexamen oder einen Nachqualifizierungskurs im Fach "katholische Religion" abgeschlossen und unterrichten katholischen Religionsunterricht an einer Schule in der Diözese Limburg.

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Anerkennung einer Missio canonica
für die Diözese Limburg

Ihnen wurde die Missio canonica in einer anderen Diözese verliehen und Sie wechseln an eine Schule in der Diözese Limburg.

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Dr. Georg Bätzing - Bischof von Limburg

"Wir bauen sehr viel mehr auf die mit Missio ausgesandten Religionslehrerinnen und Religionslehrer, die ja inhaltlich und fachlich ausgezeichnet ausgebildet sind. Wir müssen die Menschen ausrüsten, die den Religionsunterricht dann gestalten. In dieser Perspektive räume ich dem Religionsunterricht nach wie vor einen sehr hohen Stellenwert ein. Der Religionsunterricht ist innerhalb des Schulsystems, das ja unter einem hohen Leistungsdruck steht, sozusagen ein Andersort – man spricht heute auch von der Heterotopie. Menschen sollten ein Stück weit einfach einmal etwas Anderes erleben können. Das bekommen, glaube ich, viele unserer Kollegen und Kolleginnen gut hin: Sie führen junge Leute an Fragen heran, die nicht in erster Linie inhaltsorientiert sind, sondern vielmehr die Sinnfrage berühren. Ich meine dies nicht im Sinne der Katechese. Religionsunterricht und Katechese sind zwei verschiedene Paar Schuhe. Aber in einer inhaltlich unterfütterten Offenheit, die jungen Leute geistig in Bewegung zu bringen und Fragen zu stellen."

aus: EULENFISCH - Limburger Magazin für Religion und Bildung / Ausgabe 02_2016